Generations and Innovations -#IoT and #Smarthome are much older than you think

Ok, here’s something about #innovations and the things that surround us in what we call “IoT” and such. Don’t let advertisment fool you, stuff’s been around much longer than you think. 

Once products arrive in the main stream, the ideas they combine to a product usually have usually been around for about 30+ years. The time span from innovation / idea to mass sales is not defined by the speed of technology, but by adoption which is a function of the brain of the humans and runs by generations. Nevertheless, the feeling of “everything is getting faster, faster, faster” cannot be disputed. But it is only a feeling.

Here’s some examples:

Xkcd had a nice chart yesterday:

 
I guess you never heard of the Cybiko? Well, neither had I. Here’s the wikipedia entry: https://en.wikipedia.org/wiki/Cybiko

“The Cybiko, a Russian handheld computer introduced in the United States (…) April 2000,[1][2] and rolled out nationwide in May 2000, (…) designed for teens, (…) featuring its own two-way radio text messaging system” It comes “with over 430 “official” freeware games and applications (…) features a rubber QWERTY keyboard, (…) MP3 player add-on with a SmartMedia card slot (…)” and “can communicate with each other up to a maximum range of 100 meters (330 ft). Several Cybikos can chat with each other in a wireless chatroom. By the end of 2000, the Cybiko Classic sold over 500,000 units.”

Some may remember the Nokia N770, the first real internet tablet, two years before the iPhone connected the dots and made a huge marketing success.

File:Nokia770-fi-wiki.jpg

And if you think the “Smart Home” or your “Smart Fridge” are new shit, I am sorry. They root back to the 60ies, improvements came in every decade, but only the internet made some visions possible (which in itself has been around 35+ years now, cellular phone networks even longer.

Kitchen Computers from the 60ies

Even if Wired’s  article title is “Before the iPad, There Was the Honeywell Kitchen Computer” – and even though the article is from 2012, it’s really worth reading. Believe it or not, the idea of networking your kitchen is more than 50 years old – older than most of our readers here, I assume. Don’t believe everything advertisement tells you. Oh, and sorry to link to ads with such misogynist wording – which must have been Ok in the sixties. Thank god we’ve overcome that. 

Image may contain Clothing Apparel Human Person Robe Fashion Gown and Kimono

“A year later, Philco-Ford Corporation released A.D. 1999, a short film that portrayed what life would be like at the end of the century. A scene in the kitchen of the future shows a family teleconferencing while mom plans dinner with the help of a flat-screen computer that knows how many calories dad is allowed to have. And after seeing the Neiman Marcus Kitchen Computer, Gordon Bell of Digital Equipment Corporation, a leading company in the minicomputer industry, sent out a congeries on the computer-in-the-home market in which he called the trend “inevitable.” And he was right.”

Hehehe and what does this remind me of? 

“The dedicated kitchen computer never quite happened. Since the Honeywell, there have been several attempts to revive the idea, like Electrolux’s Screenfridge and the HP Touch Smart, but none have really caught on. “In a way, the technology is in search of a problem,” said Spicer. “There is just this persistent meme of having computers in the kitchen, and somehow that’s going to create more leisure time.””

Kalte Beförderungen auf OSI Layer 9

Nancy Faeser wird Arne Schönbohm (ja, den #cyberclown aus der BSI-Affäre) zur Bundesakademie abschieben

“In der Affäre um die Führung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) strebt das Bundesinnenministerium offenbar eine Versetzung an. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) könnte den kaltgestellten bisherigen BSI-Präsidenten Arne Schönbohm an die Spitze der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung (BAköV) in Brühl versetzen”.” (Heise)

Ich habe es ja schon mehrfach in Vorträgen erzählt, welche Arten der Beförderung es gibt: Drei.

Zum Ersten mal hatten wir damit zu tun, als ein Managementtrainer der guten alten Harvard Business School uns Linux-Nerds ein wenig Begeisterung für Karriere rauskitzeln wollte. Die Arbeitsaufgabe des Dozenten war: “Schreibt einen Essay darüber, warum Menschen befördert werden!” Spoiler: Es hat nicht geklappt. Einer meinte, “Warum sollte ich? Die Firma wird eh bald wieder übernommen, und dann wird das Management wieder ausgetauscht, aber wir Entwickler bleiben.” – ein anderer “Ach nee, dann müsste ich ja ein Hemd anziehen gelegentlich.” Nerds, Opensource, so ist das halt in der Welt der Hoodies. Ich meinte, “Das gibt nicht genug her für einen Essay, es gibt doch nur drei Gründe für Beförderungen: Das Peter-Prinzip, das Dilbert-Prinzip oder das “aus dem Weg räumen”-Prinzip.”

Beim Peter-Prinzip wird immer der/die Fähigste befördert, so lange, bis er/sie auf einem Posten ist, für den er/sie unfähig ist.  „In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“ Das stammt aus 1970, aus einem Buch von Laurence J. Peter.

Nach dem Dilbert-Prinzip werden die unfähigsten Arbeiter systematisch ins Management versetzt, weil sie dort vermeintlich den geringsten Schaden anrichten. In einem Maschinenbaubetrieb während meines Studiums hab ich genau das erlebt: Der alte Vorarbeiter der Dreher ging in Rente. Wer sollte den neuen Vorarbeiter machen? Nun, man hatte fünf fähige und einen unfähigen Dreher. Um den Ausschuss klein zu halten und die Produktivität hoch, musste der schlechteste Dreher neuer Vorarbeiter werden. Und das ist kein Einzelfall. 

Beim Schönbohm-Prinzip liegt wohl keines der beiden erstgenannten Beförderungsprinzipien vor. Hier greift der dritte Fall: Jemand wird befördert, um ihn aus dem Weg zu haben, kalt zu stellen oder wegzuloben – nicht selten ist das die teuerste Beförderung.

“Um den ungeliebten BSI-Präsidenten auf einen Abstellposten abschieben zu können, stuft das Innenministerium den Führungsposten einer Kleinstbehörde massiv hoch. Ob das aber den Streit befrieden kann, ist fraglich.” (Wirtschaftswoche)

Hier liegt der Grund für die Versetzung oder Beförderung auf den OSI-Layern jenseits der 9 (der Management-Ebene). Die eigentliche notwendige Maßnahme steht nicht zur Verfügung (entlassen, degradieren, in den Ruhestand schicken, …), es geht nur darum, Gesichter zu wahren. Sowohl des Versetzten wie auch des Versetzers. Auf Layer 8 passiert  so etwas nicht, aber auf 9 und 10 (der Government-Ebene) schon häufiger. Da ist das sogar der Regelfall, nicht nur bei Beamten, und das darf dann auch was kosten.  

Leaving Twitter Caveats – Leeren statt Löschen! Update: PASSWORT ÄNDERN!

Ich habe hier ein paar Infos gesammelt zum Exodus und dem Fall von Twitter. Es ist ja nicht auszuschließen, dass das ganz schnell geht, und niemand weiß heute, was am Montag ist.

Update: Auf Mastodon hat mir @HelmarDuerrlein geschrieben, dass 2FA auch abgeschalten wird, wenn der Account deaktiviert wird. Das habe ich getestet und den Artikel dahin angepasst.

Update: Es kursiert der Rat, eine Fake-Telefonnummer und eine Fake-E-Mailadresse einzutragen. Das halte ich nicht für sinnvoll. Beim erfolgreichen Login nach Wiederherstellung während der Grace-Period geht eine E-Mail raus an der Benutzer. Diese Warnung verliert man mit einem Fake-Eintrag. 

tl;dr: Unbedingt Daten löschen, mit Datenschutzbeauftragtem reden und ein sicheres Passwort eintragen. Solange noch Daten drin stehen, nicht abmelden sondern Zweifaktorauthentifizierung aktivieren. Nach dem Abmelden ist der Account “nur” noch durch das alte Passwort geschützt

Besonders erschreckend: Den Account zu behalten ist unter Umständen sicherer als ihn derzeit zu löschen. Ein sicheres Passwort müssen alle User setzen, egal ob sie derzeit schon Zweifaktorauthentifzierung (2FA) einsetzen – die wird deaktiviert wenn man den Account löscht, aber man kann sich weiter mit Passwort anmelden.

Elon Musk: “Konkurs nächstes Jahr?”

Elon Musk selbst deutete ja schon einen Konkurs nächstes Jahr an, aber nach der FTC-Warnung und der Ankündigung, dass “zertifizierte” Mitarbeiter vor Kunden für Musk haften müssen, wird der Exodus  – und evtl. auch ein interner Hack oder maliziöse Aktionen von ausscheidenden Mitarbeitern wahrscheinlicher [1] und [2]. Das kann im schlimmsten Fall sehr schnell gehen, wer sich darauf vorbereiten will, sollte den Artikel der sehr geschätzten Mela Eckenfels [3] lesen und alle privaten Konversationen löschen – sie könnten schützenswerte Daten enthalten, die Dritten nutzen [4].

Wer dabei den Datenschutz beachten muss (also wohl alle Unternehmen, denn es sind schließlich die Daten Dritter beteiligt) sollte sobald wie möglich einen Datenschutzbeauftragten und einen Twitter-API-Programmierer hinzuziehen. Der Erstere sagt dem Zweiteren, wie er beim Datenbackup filtern muss und welche Daten er sichern muss und welche er nicht sichern darf. Das Twitter-Backup selbst ist ein Komplett-Backup, ich kann nicht sagen, ob das derzeit DSGVO-konform ist. Meines (seit 2011) sind 900MB, bei einer Freundin sind es 1.5 GByte. Ob die anderen Twitter-Anwender eine Einwilligung zu einer Datenspeicherung auf meinen Systemen inkl. Weiterverarbeitung gegeben haben und ob sie dafür das Recht auf Löschen haben – kann ich ohne Anwalt nicht sagen.

Passwort ändern TROTZ 2FA!

Der Erste Schritt muss sein: Passwort ändern, auf was Langes,  das nicht so leicht per brute Force gehackt werden kann und Zweifaktorauthentifizierung 2FA einrichten, wenn möglich.

Wer ein “unsicheres” Passwort eingegeben hatte, weil er sich mit 2FA sicher fühlte, wird u.U. gar nicht mitbekommen, dass sein Account wohl nach der Deaktivierung nur mit einem unsicheren Passwort geschützt ist, weil das Abmelden auch die im Account gespeicherten Settings für 2FA deaktiviert.

Umso wichtiger: Unter Linux bringt Euch beispielsweise “pwgen 20” ein 20-stelliges Zufallspasswort, aber auch Euer Passwortmanager kann das. Ich hab pwgen 30 oder sowas Ähnliches gemacht :-). Zu Passwörtern habe ich hier mal was geschrieben, da ist auch ein Entropie-Rechner gezeigt.

Ein großes Problem scheint auch zu sein, dass kein Security-Personal, keine Datenschutzexperten und Verantwortlichen, die sich kümmern mehr bei Twitter sind. Das macht das alles noch wichtiger.

Momentan sollte man wohl das Profil nicht löschen, sicher aber alle enthaltenen Daten (wenn der DSB auch dieser Meinung ist). Die behält Twitter nämlich 30 Tage (siehe Abbildung) nach Löschung, während dieser “Grace Period” kann man sie reaktivieren (ohne 2FA!). Ich habe das hier mal getestet, das letzte Bild zeigt die Warn-E-Mail.

Angeblich nutzen das Angreifer, um mit einem “verifizierten Profil” das alte von anderen Anwendern zu übernehmen und so an die ungelöschten Accountdaten zu kommen. Einen Beleg dafür habe ich allerdings noch nicht gefunden – ich betrachte das als Gerücht, PM an mich, wenn da was dran ist. (Update: Die Gefahr mit den zu einfachen Passwörtern leuchtet mir schon ein. )

So oder so: Daten DSGVO-konform sichern und löschen, Account absichern und behalten scheint sicherer. Später (falls Twitter noch steht): Account löschen. Es gibt auch hilfreiche Tools wie Birdbear, zu dem schreibt Wolfie Christl:  “Tested it with a dummy Twitter account, it generates json downloads for bookmarked and ‘liked’ tweets (and a downloadable SQLite db in the browser).”

[1] Tagesspiegel zum Hintergrund: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kurz-nach-der-ubernahme-musk-musk-schliesst-twitter-pleite-nicht-aus-8862790.html

[2] Wired über die kaputten blue checks: https://www.wired.com/story/twitter-blue-check-verification-buy-scams/

[3] Mela Eckenfels gibt Tipps für Twitter-Aussteiger: https://mela.de/blog/2022/11/11/twitter-brennt-was-ihr-jetzt-tun-solltet/

[4] Direktnachrichten löschen: https://michae.lv/deleting-dms-from-twitter/

Lanz TV und die Erpresser von der Klimaraf

Wer den Einstieg verpasst hat in die Lanz-Dramen dieser Woche… hier ein kurzer Abriss:

#Lanz hat sich wieder mal als Ikone und Paradebeispiel für das Mindset gezeigt, warum wir den Klimawandel haben und woher die Probleme kommen.
Erinnern wir uns…

Das kurze Video hier von der wunderbaren #MajaGoepel kennt Ihr ja. Die Sendung vom Donnerstag (link im nächsten Absatz) wurde am Dienstag vor der Mittwochs-Sendung aufgezeichnet.
youtube.com/watch?v=Mp3z9z3Ecv

Maja Goepel bei #Lanz mit den beiden kontroversen Männern Diess und Palmer. Beide haben mich positiv überrascht, aber vor allem Diess war mir zu selbstgerecht und nicht sachdienlich.
youtube.com/watch?v=VOnb6DoL36

Viele haben sich gefragt, warum Maja Lanz nicht auf die skandalöse Sendung vom Vorabend anspricht? Nun, weil die Donnerstagssendung wohl schon vorher aufgezeichnet wurde.

Und dort hat Lanz die Fassung verloren, die Moderatorrolle verlassen und imho die Klimaaktivisten Carla Rochel hart, einseitig und im “Alter-Weißer-Mann erzählt kleinem Mädchen wie die Welt tickt”-Modus angegriffen. Hier die Sendung:
youtube.com/watch?v=CbzsFZyzL9

Wortwörtlich wirft er Rochel vor, Deutschland zu erpressen, und das “Ernsthaft – all das nur wegen einem Neun Euro Ticket???”
https://www.fr.de/kultur/tv-kino/markus-lanz-wirft-klimaaktivistin-carla-rochel-erpressung-vor-zv-kritik-91906507.html 

Hier beim RND:

Wunderbar hier bei der SZ:
https://www.sueddeutsche.de/medien/carla-rochel-maja-goepel-herbert-diess-boris-palmer-letzte-generation-1.5694005 

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