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Ein dringend notwendiges Statement von über 80 Youtubern.

Ein Statement von 80+ Youtubern – YouTube … :

!!! SPREAD  THE   WORD !!!

“Dies ist ein offener Brief. Ein Statement. Von einem großen Teil der Youtuber-Szene. Am Wochenende sind die EU-Wahlen und es ist wichtig wählen zu gehen. Aber es ist genauso wichtig, eine rationale Entscheidung bei der Wahl zu treffen, die im Einklang mit Logik und Wissenschaft steht.

Es gibt viele wichtige politische Themen, aber nach der Risiko-Hierarchie hat die potentielle Zerstörung unseres Planeten offensichtlich die höchste Priorität. Jedes andere Thema muss sich hinten anstellen.

Die irreversible Zerstörung unseres Planeten ist leider kein abstraktes Szenario sondern das berechenbare Ergebnis der aktuellen Politik. Das behaupten nicht wir, sondern das ist der unfassbar große Konsens in der Wissenschaft. Die Experten sagen deutlich, dass der Kurs von CDU/CSU und SPD drastisch falsch ist und uns in ein Szenario führt, in dem die Erde unaufhaltsam immer wärmer wird, egal was wir tun. In dieser Welt sterben nicht nur viele Tierarten aus, sondern auch viele Menschen. Für die Überlebenden nehmen Krankheiten zu, Billionen wirtschaftliche Schäden entstehen und es werden hunderte Millionen Flüchtlinge kommen, die nicht für ein paar Jahre sondern für immer in anderen Ländern untergebracht werden müssen.

Darin ist sich die Wissenschaft sicher. Hier geht es nicht um einzelne Expertenmeinungen, denn die kann man immer finden. Nein, es ist ein überwältigender Konsens unter Wissenschaftlern, der sich auf unzählige unabhängige Studien und Untersuchungen stützt.

Wer diesen Konsens leugnet, so wie die AfD, oder nicht danach handelt, wie die aktuelle Regierung, hat nichts in der Führung eines aufgeklärten Landes zu suchen. Vielleicht ist Unwissenheit der Grund für dieses Fehlverhalten, vielleicht haben sie nicht die Stärke oder den Anstand, Wissenschaft und Realität über das Geld und den Einfluss der Großkonzerne und Lobbys zu stellen. In jedem Fall müssen wir dafür sorgen, dass Parteien einen Anreiz haben, im Sinne der Wissenschaft zu handeln. Und der offensichtliche Anreiz, den wir schaffen können, ist, dass sie bei den Wahlen Stimmen verlieren. Denn nur dann hätten sie einen Grund, ihr Verhalten zu verändern.

Daher bitten wir alle: Wählt nicht die CDU/CSU, wählt nicht die SPD. Wählt auch keine andere Partei, die so wenig im Sinne von Logik und der Wissenschaft handelt und nach dem wissenschaftlichen Konsens mit ihrem Kurs unsere Zukunft zerstört. Und wählt schon gar nicht die AfD, die diesen Konsens sogar leugnet.

Hier geht es nicht um verschiedene legitime politische Meinungen. Es geht um die unwiderlegbare Notwendigkeit, alles dafür zu tun, den Kurs so schnell wie möglich drastisch zu verändern. Das fordern über 26.000 deutschsprachige Wissenschaftler. Das fordert der Weltklimarat, der die tausenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen sichtet und zusammenfasst. Und wir stellen uns auf die Seite der Experten. Denn wenn wir die nächsten Jahre auf diesem Kurs bleiben, haben wir vielleicht keine Chance mehr, die Zerstörung aufzuhalten.

Zuletzt, liebe Politiker: Natürlich habt ihr jetzt die Möglichkeit, uns wieder zu diskreditieren. Ihr könnt uns vorwerfen, dass wir ja sowieso keinen Plan haben, wovon wir reden. Dass wir lügen. Dass wir an Fake-Kampagnen teilnehmen. Instrumentalisiert sind. Dass wir gekauft und bezahlt sind und so weiter. All diese respektlosen Techniken habt ihr bereits dieses Jahr gegen uns, gegen eure eigene Bevölkerung eingesetzt.

Und wir sprechen für sehr viele Bürgerinnen und Bürger, wenn wir sagen: Ihr habt euch damit keine Freunde gemacht.

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Liste der Unterzeichner ohne bestimmte Reihenfolge:

Julien Bam, DagiBee, Vik, Emrah, Anni the Duck, Mirellativegal, Oğuz Yılmaz, Fynn Kliemann, Rezo, Tim Jacken, Toni Pirosa, DeChangeman, Rick (SpaceFrogs), Steven (SpaceFrogs), Aaron Troschke, Greeen, Katja Krasavice, Malwanne, Luca Concrafter, Unge, Jana Nell, Alexi Bexi, Alycia Marie, Diana zur Löwen, Marti Fischer, Jodie Calussi, Mii Mii, Julia Beautx, CrispyRob, Simon Will, Rewi, Taddl, Trymacs, Phil Laude, Izzi, Nia, Fräulein Chaos, Heider, Soja (SophieDoesRandomStuff), Gordon (Vegan ist ungesund), Aljosha (Vegan ist ungesund), Jonas (Simplicissimus), David (Simplicissimus), Tilo Jung, OpenMind, Kiko, Gong Bao, Sturmwaffel, Barbara Sofie, Hendrik Rettkowski, David Hain, Fabian Siegismund, Ambre Vallet, LeFloid, Naomi Jon, Klengan, Kayla Shyx, Luna F. Darko, dyzzy, Nhi, Marius (Angeschrien), Sonny Loops, Ischtar Isik, Jonas Ems, Paul (Ultralativ), Fynn (Ultralativ), Danergy, Lenny (Lennyficate), 2Bough, Domino Kati, Marie (Snukieful), EasyAlex, Kelly, GermanLetsPlay, Maxim Markov, Alexander Straub, Jolina Mennen, Firegoden, Keanusworld, Doktor Whatson, Silvi Rockstar, Vincent Lee, Krancrafter”

Capitalism is in trouble once it looses its lease on the future… as it does nowadays

 Capitalism used to promise a better future. Can it still do that? | Richard Reeves | Opinion | The Guardian … :

Marx accused religion of being the opium of the masses, distracting them from capitalist exploitation. But capitalism has steadily undermined religion by reliably promising that the future will in fact be materially better, and not because of divine intervention but because of the manmade market. The greatest promise of capitalism is that each generation will rise, on the shoulders of the one before, as a result of the natural workings of a market economy. It should be no surprise that the greatest challenges to capitalism come when that promise begins to be questioned. If capitalism loses its lease on the future, it is in trouble.

Comparing climate crisis coverage to WWII before the breakout…

Another Reality update: What if we covered the climate crisis like we did the start of the second world war? | Bill Moyers | Opinion | The Guardian … :

I have been asked to bring this gathering to a close by summing up how we can do better at covering the possible “collapse of our civilizations and the extinction of much of the natural world,” to quote the noted environmentalist David Attenborough, speaking at the recent United Nations climate summit in Poland.

(…)

But events educate, experience instructs, and so much destructive behavior has been caused by climate disruption that more Americans today than ever seem hungry to know what’s causing it, what’s coming and what can be done about it. We journalists have perhaps our last chance to help people grasp the magnitude of the threat. My friend and journalist-turned-citizen-activist Bill McKibben told me last week that because of the looming possibility of extinction, and in response to it from the emerging leadership among young people, we have reached a ‘climate moment’ with real momentum, and our challenge as we go forward is to dramatically change the zeitgeist—“to lock in and consolidate public opinion that’s finally beginning to come into focus.”

(…)

I’ll begin with how I first heard of global warming—before many of you in this room were born. It was 54 years ago, early in 1965, at the White House. Before I became President Lyndon Johnson’s press secretary (“over my dead body,” I might add,) I was his special assistant coordinating domestic policy. One day, two members of the president’s science-advisory committee came by the office. One of them was the famous oceanographer, Roger Revelle. Famous because only a few years earlier he had shaken up the prevailing consensus that the oceans were massive enough to soak up any amount of excess of carbon released on earth. Not so, Revelle discovered; the peculiar chemistry of sea water actually prevents this from happening. Now, he said, humans have begun a “vast geophysical experiment.” We were about to burn, within a few generations, the fossil fuels that had slowly accumulated in the earth over the past 500 million years. Burning so much oil, gas, and coal would release massive amounts of carbon dioxide into the atmosphere, where it would trap heat that otherwise would escape into space. Earth’s temperature could rise, causing polar ice to melt and sea levels to rise, flooding the earth’s coastal regions.

T. C. Boyle: Ein Freund der Erde … 2025 ist nicht so fern…

Reality update: Ein Freund der Erde – Wikipedia … :

Heinrich Detering schreibt 2001 in seiner Rezension des Romans in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Während hier die letzten amerikanischen Helden durch eine Welt waten, in der es nach ‚Endzeitschimmel‘ riecht, denken sie wehmütig zurück an die Zeiten, in denen noch über Wörter wie Global Warming oder El Niño debattiert wurde. […] Im Wechsel zwischen vorher und nachher, zwischen Innen- und Außenansicht des Helden entsteht dabei ein schauerlich-tragikomisches Kippbild. Und unversehens gerät Tys wüste Geschichte zur Parabel über Avantgarde und Demokratie, Moral und Macht. Dabei besteht an krassem Realismus sowenig Mangel wie an grotesken Szenerien.“[2]

Freiwillige “Selbstverpflichtungen” blockieren die wirklich notwendigen Veränderungen (Nature paper)

Wenn ich das richtig verstehe, ist das was, was man den Scheuerers und Dobrindts und Merkels um die Ohren hauen sollte… aber ich lese noch. 

Nudging out support for a carbon tax | Nature Climate Change … :

Across six experiments, including one conducted with individuals involved in policymaking, we show that introducing a green energy default nudge diminishes support for a carbon tax. We propose that nudges decrease support for substantive policies by providing false hope that problems can be tackled without imposing considerable costs. Consistent with this account, we show that by minimizing the perceived economic cost of the tax and disclosing the small impact of the nudge, eliminates crowding-out without diminishing support for the nudge.

Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Über den subjektiven Charakter der Erfahrung…

Über den Seinsstatus des subjektiven Charakters der Erfahrung – Tabula Rasa Magazin … :

Wie es ist eine Fledermaus zu sein

In seinem Aufsatz wirft Nagel Fragen auf, deren Gewichtung in der aktuellen Debatte stark differiert. Der Hauptstrang der Interpreten begreift die Aussagen zur Nicht-Reduzierbarkeit von nur subjektiv erfahrbaren Zuständen des phänomenalen Bewusstseins auf, durch die Wissenschaften in einem objektiven Sinne beschreibbare Zustände, infolge des grundsätzlich fehlenden Zugangs, als zentral. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass wir in einem objektiven Sinne nicht wissen können, wie es ist eine Fledermaus zu sein, da es uns nicht möglich ist die dafür notwendige subjektive Perspektive einzunehmen. Es sind meiner Meinung nach jedoch nicht epistemologische oder sprachphilosophische Fragen, welche uns diesbezüglich umtreiben sollten – Nagel selbst verweist in Fußnote 8 dezitiert darauf, dass er kein epistemologisches Problem formuliert. Es ist vielmehr die ontologische These, dass es für einen Organismus x vom Typ T irgendwie sein kann, ein Organismus vom Typ T zu sein, welche einer tiefer gehenden Erörterung bedarf.

Austria – Trump, there’s a lot of parallels.

The Fox story anybody? 

Strache Caught on Camera in Ibiza – Secret Recordings – SPIEGEL ONLINE

The group mingling on the terrace on the evening of July 24, 2017, drinking champagne, eating tuna tartare and sushi, was discussing delicate topics: How could they make sure that a Russian investor was awarded contracts from Austrian businesses and the government? They were thinking big. Nothing seemed impossible. They discussed casino licenses, the sale of an old luxury hotel, contracts for highway construction — all of it for the Russian investor. They even discussed a takeover of the Kronen Zeitung, one of Austria’s most widely circulated newspapers.

Awesome: Christine Prayon alias Birte Schneider (Heute Show) wettert gegen Limux-Ausstieg

 “Für die Zukunft” | Telepolis … : 

Mein Sohn hat mir das erklärt. Der ist fünf. Der schwänzt freitags immer Kindergarten und geht demonstrieren. Für seine Zukunft! Der hat zu mir gesagt, als ich gerade am Computer saß und gearbeitet hab (war an so’m Gag dran über das Bindegewebe von Andrea Nahles und musste mich voll konzentrieren, weil ich nicht wusste, ist das noch Frauenkabarett – wegen Bindegewebe – oder doch schon politisches Kabarett – wegen Andrea Nahles? … Und da fragt der mich, mein Sohn, warum ich IMMER noch Windows benutze und nicht Linux! Ob ich etwa KEIN Interesse an seiner Zukunft hätte. Es sei – Zitat – “absolut zwingend, das digitale Netzwerk von jeder Kontrolle durch privates Kapital oder der Macht des Staates freizuhalten. – Slavoj Zizek.”

(…)

Sagt mein Sohn: Mama? … Du hast echt nichts verstanden. Ich demonstriere für’ne bessere Welt. Ob es um Linux geht oder bezahlbaren Wohnraum oder darum, das Klima zu retten, ist doch im Grunde alles eins. Es geht um alternative Lebens- und Gesellschaftsformen, Mama! Und die braucht’s langsam echt, wenn wir die Karre nicht komplett an die Wand fahren wollen!

Von wegen Apple oder Xerox … Deutsche Ingenieure waren die Erfinder der Maus!

“Rollkugel”: Erfinder gibt allererste PC-Maus nach Paderborn | heise online

“Mallebrein hatte die Maus für Telefunken entwickelt, das Unternehmen verkaufte sie ab 1968 zusammen mit seinem damaligen Spitzencomputer TR 440. Allerdings nur 46 Mal, vor allem an Universitäten, der Rechner war mit bis zu 20 Millionen Mark praktisch unerschwinglich teuer, sagt Mallebrein. Seine Maus – für 1500 Mark zu haben – geriet in Vergessenheit.”